Karin Bacher Consultants Blog
Aktuelle Themen rund um Führung, Management, Lifestyle & Genießen, Coaching und Semiare

Chef oder Coach? Wie moderne Führung Selbststeuerung im Team ermöglicht
Coaching für Führungskräfte gilt heute als Schlüsselkompetenz einer modernen Leadership-Kultur. Doch kann – oder sollte – eine Führungskraft gleichzeitig Coach sein? Zwischen Führungsauftrag und neutraler Beratung kann schnell ein Rollenkonflikt entstehen. Wer als Führungskraft coachen möchte, muss die Unterschiede kennen. Mit klarer Haltung, strukturiertem Vorgehen und fundierter Coaching-Kompetenz kann die Führungskraft als Coach jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Selbststeuerung des Teams leisten. Dabei geht es nicht um eine neue Rolle,

KI entscheidet nicht über Zukunftsfähigkeit, Haltung und Leadership schon
Globale Unsicherheit, wirtschaftlicher Druck und tiefgreifender technologischer Wandel prägen unsere Zeit. Unternehmen stehen unter enormem Erwartungs- und Kostendruck. Effizienz, Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit sind entscheidend, doch dies reicht allein nicht mehr aus. Wer Resilienz bewahren und Innovationskraft nachhaltig stärken will, muss tiefer ansetzen: beim Menschen und bei den zugrunde liegenden Werten der Unternehmenskultur. Gerade im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz wird eine humanistische Haltung zur strategischen Grundlage moderner Führung. Nicht als Gegenentwurf

Neid und Missgunst im Team
Ein leider häufig auftretendes Phänomen, dessen Ursachen nur äußerst sensibel begegnet werden kann. Manchmal kann es an nur allzu menschlichen Emotionen Einzelner liegen, die sich entweder unterlegen oder auch übergangen fühlen und aus diesem Grund Frust entwickeln, der sich dann in einer destruktiven Haltung entlädt. Doch auch das lässt sich meistens auflösen. Denn erfahrungsgemäß liegt es schlicht am fehlenden menschlichen und wertschätzenden Umgang im Team, der solche Entwicklungen begünstigt. Und

Empowerment = Verantwortung abgeben
Was der inzwischen häufig in vielen Beiträgen zu Management-Themen zitierte Begriff bedeutet, ist in Unternehmensführungen längst angekommen. Der aus der Psychologie stammende Begriff Empowerment lässt sich am besten mit „Selbstbemächtigung“ oder „Selbstkompetenz“ übersetzen und zielt darauf ab, Menschen oder Gemeinschaften Handlungsfähigkeit zu geben und ihnen zu ermöglichen, vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen besser auszuschöpfen. Doch obwohl auch die durchweg positiven Auswirkungen von Empowerment bekannt sind, ist vielen oft nicht klar, wie

Mitarbeitermotivation neu denken
Warum Führung ohne Dauerbegeisterung funktioniert „Wir suchen begeisterungsfähige Teamplayer mit Leidenschaft für…“. Solche Formulierungen findet man bis heute in Stellenanzeigen. Als wäre Begeisterung nicht nur wünschenswert, sondern eine Art Grundvoraussetzung für Leistung. Doch was, wenn genau diese Erwartung ein Problem ist? Was, wenn Mitarbeitermotivation nicht dadurch entsteht, dass Menschen für ihren Job „brennen“, sondern dadurch, dass sie stabil, klar und sinnvoll arbeiten können? Und das auch an Tagen ohne Energiehoch?

Mikromanagement: Wie viel Kontrolle darf sein?
Einer der meistunterschätzten Leadership-Aspekte – bei uns schon aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet – ist das Thema Übernahme von Eigenverantwortung durch Mitarbeitende. Und warum ständige Kontrolle deren Motivation und Kreativität übermäßig hemmen kann. Gerade wenn Führungskräfte in herausfordernden Situationen verstärkt Kontrolle ausüben, zerstören sie genau das, was Teams stark macht: ihre Selbstwirksamkeit und die Übernahme von Eigenverantwortung. In schwierigen Zeiten wie diesen, also bei drohendem oder tatsächlichem Kontrollverlust, verfallen Manager häufig